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ÖRK und ACT-Bündnis auf Solidaritätsbesuch in der Türkei sehen große Not, aber auch eine großartige Zusammenarbeit: „Die Kirchen arbeiten alle Hand in Hand“

Nach ihrer Rückkehr von einem Solidaritätsbesuch in der Türkei haben der Generalsekretär des Ökumenischen Rates der Kirchen, Pastor Prof. Dr. Jerry Pillay, und der Generalsekretär des ACT-Bündnisses, Rudelmar Bueno de Faria, in einem Video-Interview über die einzigartigen Eindrücke während ihres Besuchs vom 4.–6. April während der Karwoche und über die Zusammenarbeit der Kirchen berichtet.

ÖRK-Delegation erklärt sich beim Besuch in Syrien solidarisch mit Menschen, „die unerschütterlich in ihrem Land bleiben“

Gemeinsamer Syrien-Besuch des geschäftsführenden Generalsekretärs des Ökumenischen Rats der Kirchen (ÖRK), Priester Prof. Dr. Ioan Sauca, mit dem Generalsekretär des Kirchenrats des Nahen Ostens, Dr. Michel Abs, und dem Generalsekretär von ACT Alliance, Rudelmar Bueno de Faria, sowie dem ÖRK-Programmreferenten zur Friedensarbeit, Michel Nseir.

ÖRK zeigt sich besorgt über die Zukunft christliche Präsenz und christlichen Zeugnisses in Syrien

Am 5. April haben sich die Führungsspitze des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK) und Angehörige des Personals mit Vertretern und Vertreterinnen der ÖRK-Mitgliedskirchen in Syrien getroffen, die zu Konsultationen über die seit langem bestehende programmatische Arbeit zu Syrien in das Ökumenische Institut in Bossey gekommen waren. Der geschäftsführende ÖRK-Generalsekretär, Priester Prof. Dr. Ioan Sauca, hatte dieses Treffen einberufen.

Erneute Forderung des ÖRK nach Freilassung der Erzbischöfe von Aleppo

Der geschäftsführende Generalsekretär des Ökumenischen Rates der Kirchen, Priester Prof. Dr. Ioan Sauca, wiederholte die Forderungen nach der Freilassung von zwei syrischen Erzbischöfen, dem syrisch-orthodoxen Erzbischof Johanna Ibrahim und dem griechisch-orthodoxen Erzbischof Bulos Jasidschi, die im April 2013 in der Nähe von Aleppo entführt worden waren.

ÖRK-Interims-Generalsekretär: Wir setzen unsere Gebete für ein Überdenken der Hagia Sophia-Entscheidung fort

Als am 24. Juli zum ersten Mal seit den 1930ern wieder muslimische Freitagsgebete in der Hagia Sophia stattfanden, drängte der Ökumenische Rat der Kirchen (ÖRK) gemeinsam mit Mitgliedskirchen und internationalen Organisation, zu denen auch eine Reihe prominenter muslimischer Oberhäupter gehörte, auf ein Überdenken der Entscheidung, das Museum in eine Moschee zu verwandeln.

WACC gründet Fonds zur Unterstützung von Medienkanälen von Bürgerorganisationen, die Leben retten

Der Weltverband für christliche Kommunikation (World Association for Christian Communication, WACC) hat einen Soforthilfe-Fonds gegründet, mit dem Medienkanäle von Bürgerorganisationen und Gemeinwesen unterstützt werden sollen, die schutzbedürftige Gesellschaftsgruppen, die oftmals keinen Zugang zu den Massenmedien haben, mit korrekten und gesicherten Informationen im Zusammenhang mit dem Coronavirus versorgen. Sowohl Einzelpersonen als auch Organisationen sind aufgerufen, Mittel für diesen Fonds zu spenden.

ÖRK-Generalsekretär angesichts der Krise an der griechisch-türkischen Grenze: „Migrierende sind keine Waffen, sondern Menschen“

Nachdem die Europäische Union und die Türkei im März 2016 ein entsprechendes Abkommen geschlossen hatten, hat die Türkei verschiedene Maßnahmen ergriffen, um Migrierende – von denen viele vor dem Konflikt in Syrien auf der Flucht sind – davon abzuhalten, in die EU einzureisen. Im Gegenzug hat die Türkei europäische Finanzhilfen für die Versorgung der Migrierenden und Flüchtlinge sowie Visa-Erleichterungen für türkische Staatsbürgerinnen und Staatsbürger erhalten. Am Freitag, dem 28. Februar, wurden die ergriffenen Maßnahmen nach militärischen Niederlagen im Nordwesten Syriens – wo die Türkei versucht hatte, eine Schutzzone zu errichten, um dort Millionen von syrischen Flüchtlingen unterzubringen und weil es türkischen Interessen im Konflikt mit den Kurden dient – ausgesetzt, was dazu führte, dass viele Menschen versuchten, über die Grenze nach Griechenland zu gelangen und dabei mit griechischen Sicherheitskräften aneinandergerieten.

Pater Jacques Mourad, ein vom ‚Islamischen Staat‘ entführter Priester, berichtet über die Lehren aus seinen Erlebnissen

Pater Jacques Mourad ist Mönch und Priester der Klostergemeinschaft Mar Moussa in Syrien. Er engagiert sich besonders für den islamisch-christlichen Dialog und gehört zur Diözese Homs der syrisch-katholischen Kirche. 2015 wurde er von Mitgliedern desso genannten islamischen Staates gefangen genommen und als Geisel festgehalten, bevor er mit Hilfe muslimischer Freunde fliehen konnte. In der Adventszeit besuchte Pater Mourad des Ökumenische Zentrum und leitete dort ein besonderes Mittagsgebet für Frieden in Syrien und im Nahen Osten.

ÖRK verurteilt Gewalt in Syrien

Während die Türkei ihre Militäroffensive im Nordosten Syriens fortsetzt, ist der Ökumenische Rat der Kirchen (ÖRK) äußerst besorgt über deren humanitäre Auswirkungen für die Menschen in der Region. Berichten zufolge sind nach der ersten Welle türkischer Angriffe derzeit zehntausende Zivilistinnen und Zivilisten auf der Flucht und hunderttausende Menschen durch die Operationen direkt gefährdet.

Kirchen sind aufgerufen, im Nahen Osten Menschenwürde zu verteidigen

Dort die Menschenwürde wiederherstellen, wo die Menschen am meisten leiden, sei der kompromisslose Aufruf für die Kirchen im Nahen Osten und ihre Partner auf der ganzen Welt, lautete die Botschaft der jährlichen Tagung von Partnern des Rates der Kirchen im Nahen Osten, die diese Woche in Ain el Qassis, Libanon, stattfand.