Image
PhotoByAlbinHillert_20200302_AH2_8122.jpg

Ein Olivenbaum wächst vor dem Haus einer israelischen Siedlerfamilie in der Nachbarschaft Tel Rumeida, Hebron, Westjordanland.

Foto:

„Diese Siedlungen sind nach der Vierten Genfer Konvention verboten, sie sind nicht nur illegal, sondern auch ungerecht und nicht mit einem Frieden vereinbar. Sie stehen im Gegensatz zu den legitimen Interessen des Staates Israel und verhindern eine Zweistaatenlösung sowie die Gründung eines lebensfähigen palästinensischen Staates, wie er von der UN-Resolution 2334 des UN-Sicherheitsrates gefordert wird“, sagte Pillay. „Über viele Jahre wurden alle vom ÖRK und vielen anderen Mitgliedern der internationalen Staatengemeinschaft gestellten Forderungen zur Einstellung des Baus und der Erweiterung von Siedlungen als erster Schritt zum Abriss illegaler Siedlungen in den besetzten palästinensischen Gebieten ignoriert.“ 

Pillay forderte die Menschen ebenfalls auf zu erkennen, dass solche Pläne ein gezielter Versuch seien, verspätete Initiativen der Mitglieder der internationalen Gemeinschaft zur Anerkennung des Staates Palästina und zur Wiederbelebung der Zweistaatenlösung zu durchkreuzen. 

„Der ÖRK fordert alle verantwortungsbewussten Mitglieder der internationalen Gemeinschaft auf, diese von der israelischen Regierung vorgelegten zerstörerischen Pläne zu verurteilen und dagegen vorzugehen. Der ÖRK fordert ebenfalls alle ÖRK-Mitgliedskirchen auf, ihre Advocacy-Arbeit und ihre Aktionen für einen gerechten Frieden auf Grundlage der Anerkennung gleicher Menschenrechte und der gottgegebenen Würde aller Menschen in der Region zu intensivieren, ob dem israelischen oder palästinensischen Volk zugehörig, ob Menschen jüdischen, moslemischen oder christlichen Glaubens.

ÖRK-Kommentar zu den von Minister Bezalel Smotrich angekündigten Plänen für den Siedlungsbau in Gebiet E1 (in englischer Sprache)