Der Ökumenische Rat der Kirchen (ÖRK) wies in seiner Konsultation anlässlich des 30-jährigen Jubiläums der Pekinger Erklärung und Aktionsplattform darauf hin, dass es ohne Machtwandel keine Gendergerechtigkeit geben könne und plädierte für seelsorgerische Dienste, die von Überlebenden geschlechtsspezifischer Gewalt geleitet werden, sowie für eine Gesetzgebung, welche die Würde und den Schutz von Frauen und Mädchen wahrt.
Bischöfin Susan C. Johnson, ehemalige leitende Bischöfin der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Kanada, vertrat den ÖRK an der CSW70. Bischöfin Johnson, ist Mitglied des ÖRK-Zentralausschusses und -Exekutivausschusses, Vorsitzende des ÖRK-Ausschusses für öffentliche Angelegenheiten, Mitglied der ÖRK-Referenzgruppe Gendergerechtigkeit und Botschafterin der Kampagne „Donnerstags in Schwarz“. Sie bemerkte: „Vielerorts erhalten wir Gegenwind“. Doch trotz der Hindernisse sei sie „frohen Mutes und von den unzähligen Menschen, die sich der Gendergerechtigkeit verschrieben haben, inspiriert“.
Sie bat alle, „für alle marginalisierten Frauen sowie für die Kraft, diese wichtige Aufgabe weiterhin zu erfüllen zu können, zu beten.“