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Health care personnel at front line of Ebola response

Medizinisches Personal leistet in Beni, einer Stadt im Osten der Demokratischen Republik Kongo, während des Ebola-Ausbruchs von 2019 direkte medizinische Betreuung. 

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„Der aktuelle Ausbruch geschieht in einer bereits von Armut, anfälligen Gesundheitssystemen, Nahrungsunsicherheit, Vertreibung und den langfristigen Folgen von Krieg geprägten Region“, sagte Pillay. „Diese negativen sozioökonomischen Faktoren verschärfen die Anfälligkeit für Krankheiten, schränken den Zugang zu zeitnaher Versorgung ein und beeinträchtigen den Handlungsspielraum von Einzelpersonen und Gemeinschaften, Präventionsmaßnahmen zu ergreifen.“

Pillay bekräftigte die entscheidende Aufgabe von Kirchen und lokalen Führungspersonen als Vertrauenspersonen vor Ort, wachsam zu sein, die genauen Anweisungen der öffentlichen Gesundheitsbehörden zu befolgen und zu verbreiten sowie Falschinformationen mit klaren, mitfühlenden und vertrauenswürdigen Auskünften, die das Leben schützen, zu begegnen.

„Wir rufen Regierungen, internationale Organisationen, Kirchen und die zivile Bevölkerung auf, grenzüberschreitend zusammenzuarbeiten, Behandlungsmethoden, Techniken und finanzielle Mittel zu teilen, sodass die am stärksten betroffenen Gemeinschaften nicht abgehängt werden, und dem Gesundheitspersonal sowie humanitären Personal einen sicheren und ungehinderten Zugang zu garantieren“, sagte Pillay. „Wir nehmen besorgt zur Kenntnis, dass es laut der WHO derzeit weder einen zugelassenen Impfstoff noch eine gezielte Behandlung für die Bundibugyo-Variante des Ebola-Virus gibt, die für den aktuellen Ausbruch verantwortlich ist.“

Pillay forderte alle aktuell in der Region aktiven Konfliktparteien auf, eine sofortige Waffenruhe zu vereinbaren, das humanitäre Völkerrecht zu achten und einen sicheren Zugang zu medizinischer Behandlung, Aufklärung und Versorgung zu schaffen.

„Der ÖRK ruft alle Gemeinden weltweit auf, jene Menschen, die einen Schutz am dringendsten brauchen – Erkrankte und ihre Familien, Gesundheitspersonal, vertriebene Menschen, gefährdete Frauen und Kinder und bereits von Gewalt und Armut geprägte Gemeinden –, durch beharrliches Gebet, mutige Fürsprache sowie konkrete solidarische Aktionen zu unterstützen“, sagte Pillay. „Im Rahmen dieser gemeinsamen globalen Aufgabe betonen wir mit Nachdruck, dass Solidarität mehr umfassen muss als nur die direkte Nothilfe: Sie muss die Ursachen der Probleme angehen, darunter Ungleichheit, Marginalisierung und der mangelnde Zugang zur Grundversorgung, damit die Gemeinschaften in kommenden Gesundheitsnotständen besser geschützt sind.“

Vollständiger Text der Erklärung (in englischer Sprache)

ÖRK nimmt an der 79. Weltgesundheitsversammlung teil (in englischer Sprache)