In Hiroshima werden jedes Jahr schwimmende Friedenslaternen auf den Fluss gesetzt – als Zeichen der Anteilnahme und der Hoffnung. Anschließend verschickt die Stadt tausende Laternen in alle Welt.
Der ÖRK nimmt die Laterne nicht nur als Zeichen des Gedenkens entgegen, sondern auch als Zeichen der Trauer und als aufrichtigen Appell an das Gewissen. Zudem ist die Laterne eine Erinnerung, dass Atomwaffen noch immer ein Problem für uns alle sind, und dass deren Abschaffung anhaltendes und gemeinschaftliches Handeln im Großen wie im Kleinen erfordert.
„Es bedeutet uns sehr viel, dass wir diese Laterne als Geschenk von jungen Menschen in Hiroshima erhalten haben“, betont Rhoda Mphande, die für die Kommunikation mit jungen Menschen zuständige Kommunikationsmitarbeiterin des ÖRK. „Sie steht für die Erinnerung an die Vergangenheit, aber auch für die Hoffnung einer neuen Generation auf eine Welt, in der Frieden über Gewalt siegt.“
Diese Laterne hier beim ÖRK zu haben, sei eine wunderbare Erinnerung, dass wir uns gemeinsam für Frieden einsetzen und ihn von Generation zu Generation weitergeben müssten, so Mphande. „Möge ihr Licht auch weiterhin zu Hoffnung, Versöhnung und einem gemeinsamen Engagement für die Schaffung einer friedlicheren Welt animieren.“